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Wie wir durch bessere Kommunikation und emotionale Nähe wieder ein Team wurden

Name: Laura (33) und Daniel (36)

Beziehungsdauer: 11 Jahre (verheiratet seit 4 Jahren)

Beruf: Laura ist Grundschullehrerin, Daniel arbeitet als Projektleiter im Maschinenbau

Herausforderungen: Streitspirale, „Nebeneinanderherleben“, unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und Rückzug, fehlende Wertschätzung im Alltag, verletzende Worte im Konflikt




Unsere Geschichte


Wenn man uns früher gefragt hätte, hätten wir gesagt: „Wir haben es gut.“ Keine großen Dramen, kein Betrug, kein „klassisches“ Beziehungsaus. Und genau deshalb haben wir lange gebraucht, um zu verstehen, wie ernst es eigentlich war.

Wir funktionierten. Arbeit, Haushalt, Termine, Familie. Und irgendwo dazwischen waren wir als Paar… verschwunden.


Daniel zog sich bei Stress zurück. Er wurde still, kurz angebunden, „machte einfach“. Ich wurde dann umso lauter, weil ich das Gefühl hatte: Wenn ich nicht kämpfe, passiert gar nichts. Aus „Kannst du bitte…?“ wurde schnell „Du machst nie…!“ – und aus seinem Schweigen wurde meine Verzweiflung.


Das Schlimmste war nicht mal der Streit. Es war die emotionale Distanz, die danach blieb. Wir lagen im selben Bett und fühlten uns wie zwei Fremde. Und irgendwann kam dieser Satz der uns beide erschreckt hat:„Ich weiß nicht mehr, wie wir uns wiederfinden sollen.“

Wir wollten keine Trennung. Wir wollten wieder Nähe. Aber wir wussten nicht, wie.

Also suchten wir uns Unterstützung und landeten bei Katharina.




Der Moment, in dem wir verstanden haben, worum es wirklich geht


Schon in den ersten Sitzungen hat Katharina etwas geschafft, was wir zuhause nicht mehr konnten Sie hat einen Raum geschaffen, in dem wir beide gleichzeitig da sein durften ohne sofort Recht haben zu müssen.


Uns wurde klar: Unser Problem war nicht „Komunikation“ im Sinne von „Wir müssen anders reden“. Unser Problem war, dass wir beide im Konflikt in Schutzstrategien rutschten:

  • Ich ging in Angriff, weil ich Angst hatte allein zu sein.

  • Daniel ging in Rückzug, weil er Angst hatte wieder zu versagen oder es falsch zu machen.


Wir haben das vorher nie so gesehen. Wir dachten immer, der andere ist einfach stur oder kalt oder überempfindlich. Dabei waren wir beide eigentlich nur überfordert.

Wir entschieden uns für eine intensivere Begleitung (für uns war wichtig, dass es nicht nur „zwei, drei Gespräche“ sind), weil wir gemerkt haben: Da sitzen alte Muster. Und die gehen nicht weg, nur weil man sie einmal verstanden hat.




Die Reise: Von Rechthaben zu Verstehen

Was sich für uns am meisten verändert hat, waren nicht die Techniken, sondern die Haltung. Katharina hat uns Schritt für Schritt dahin geführt, dass wir wieder neugierig aufeinander wurden.



Heute

Wir sind nicht perfekt. Wir streiten noch. Aber es fühlt sich nicht mehr gefährlich an.

Der größte Unterschied ist, das wir sind wieder auf derselben Seite. Wenn es knirscht, denken wir nicht mehr: „Du bist das Problem“, sondern: „Da ist gerade etwas zwischen uns – lass uns hinschauen.“


Daniel sagt heute Dinge, die ich früher nie von ihm gehört habe. Und ich kann Kritik äußern, ohne ihn sofort in die Ecke zu drängen.

Vor allem ist unsere Beziehung wieder ein Ort geworden, an dem wir uns sicher fühlen. Nicht, weil alles glatt läuft – sondern weil wir wissen, wie wir zurückfinden, wenn wir uns verlieren.



Fazit

Die Entscheidung, uns Hilfe zu holen, war für uns kein Zeichen von Scheitern – sondern der erste echte Schritt in Richtung Partnerschaft.

Wenn du das hier liest und denkst:„Wir lieben uns, aber wir kommen nicht mehr zueinander“ – dann warte nicht, bis es richtig weh tut.

Manchmal braucht es einfach eine Person von außen, die übersetzt, beruhigt, strukturiert und euch wieder zeigt, wie Verbindung funktioniert.

Für uns war genau das der Wendepunkt.

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